Kampf gegen Aids: Obama, Benedikt XVI.
30. Juni 2009 von Daniel Pittelkow
Freie Sexualität ist ein fester Bestandteil der menschlichen Natur. Demnach findet auch nicht jede sexuelle Handlung innerhalb einer Ehe oder einer Beziehung statt. Doch mit einer steigenden Anzahl von wechselnden Partnern wächst auch das Risiko, sich mit HIV zu infizieren – und auch innerhalb einer festen Beziehung ist man vor dem Virus nicht hunderprozentig geschützt. Doch es gibt zwei Strategien, die – dauerhaft eingesetzt – die Neuinfektionsraten reduzieren können.
So geht’s:
In einem jetzt vom Weißen Haus veröffentlichten Video sieht man Michelle und Barack Obama, wie die beiden im Jahr 2006 in Kenia öffentlich für HIV-Tests werben und sich während der Veranstaltung einem solchen unterziehen. Mit diesem Test hat man Gewissheit über seinen HIV-Status und kann im Falle einer Infektion Schritte einleiten, um für seine Gesundheit zu sorgen und andere nicht zu infizieren.
So nicht:
“Kondome verschlimmern das Aids-Problem”, dieser Meinung ist dagegen der Papst und empörte Kritiker weltweit mit seinem Kondom-Verbot. Obwohl es offensichtlich ist, dass – selbst bei einem übermäßig riskanten Sexualverhalten – die HI-Viren nicht übertragen werden können, wenn man sich dementsprechend schützt. Benedikt XVI. vertritt aber die Ansicht, dass nur die Förderung der monogamen, heterosexuellen Ehe die Aids-Problematik eindämmen könne.